.\" -*- coding: UTF-8 -*- .\"******************************************************************* .\" .\" This file was generated with po4a. Translate the source file. .\" .\"******************************************************************* .TH WHICH 1 .rn RS Rs .de RS .na .nf .Rs .. .rn RE Re .de RE .Re .fi .ad .. .de Sx .PP .ne \\$1 .RS .. .de Ex .RE .PP .. .na .SH BEZEICHNUNG which \- zeigt den vollständigen Pfad von (Shell\-)Befehlen .SH ÜBERSICHT \fBwhich\fP [\fIOptionen\fP] [\fB\-\-\fP] \fIProgrammname\fP […] .SH BESCHREIBUNG \fBwhich\fP akzeptiert eines oder mehrere Argumente. Für jedes dieser Argumente schreibt es den vollständigen Pfad der ausführbaren Dateien, die ausgeführt werden würden, wenn dieses Argument an der Eingabeaufforderung der Shell eingegeben wird, in die Standardausgabe. Die vollständigen Pfade werden ermittelt, indem in den in der Umgebungsvariable \fBPATH\fP aufgelisteten Verzeichnissen nach einer ausführbaren Datei oder einem Skript gesucht wird. Dabei wird der gleiche Algorithmus wie der der \fBbash\fP(1) verwendet. Diese Handbuchseite wurde aus der Datei \fIwhich.texinfo\fP erzeugt. .SH OPTIONEN .TP 4 \fB\-\-all\fP, \fB\-a\fP gibt nicht nur die erste, sondern alle passenden ausführbaren Dateien in \fBPATH\fP aus. .TP \fB\-\-read\-alias\fP, \fB\-i\fP liest Aliase aus der Standardeingabe, wobei Treffer in die Standardausgabe geschrieben werden. Dies ist in Kombination mit der Verwendung eines Alias für \fBwhich\fP selbst nützlich. Zum Beispiel: .br \fBalias which=\(cqalias | which \-i\(cq\fP. .TP \fB\-\-skip\-alias\fP ignoriert die Option \fB\-\-read\-alias\fP, sofern diese angegeben wurde. Damit können Sie explizit nach gewöhnlichen ausführbaren Programmen suchen, während Sie die Option \fB\-\-read\-alias\fP in einem Alias oder einer Funktion für \fBwhich\fP verwenden. .TP \fB\-\-read\-functions\fP liest Shell\-Funktionsdefinitionen aus der Standardeingabe, wobei Treffer in die Standardausgabe geschrieben werden. Dies ist in Kombination mit der Verwendung einer Shell\-Funktion für \fBwhich\fP selbst nützlich. Zum Beispiel: .br \fBwhich() { declare \-f | which \-\-read\-functions "$@" }\fP .br export \-f which .TP \fB\-\-skip\-functions\fP ignoriert die Option \fB\-\-read\-functions\fP, sofern diese angegeben wurde. Damit können Sie explizit nach gewöhnlichen ausführbaren Programmen suchen, während Sie die Option \fB\-\-read\-functions\fP in einem Alias oder einer Funktion für \fBwhich\fP verwenden. .TP \fB\-\-skip\-dot\fP überspringt Verzeichnisse in \fBPATH\fP, die mit einem Punkt beginnen. .TP \fB\-\-skip\-tilde\fP überspringt Verzeichnisse in \fBPATH\fP, die mit einer Tilde beginnen, sowie ausführbare Dateien, die sich im \fBHOME\fP\-Verzeichnis befinden. .TP \fB\-\-show\-dot\fP gibt den Programmnamen in der Form »./Programmname« anstelle des vollständigen Pfades aus, falls ein Verzeichnisname in \fBPATH\fP mit einem Punkt beginnt und eine passende ausführbare Datei für diesen Pfad gefunden wurde. .TP \fB\-\-show\-tilde\fP gibt eine Tilde aus, wenn ein passendes Verzeichnis das \fBHOME\fP\-Verzeichnis ist. Diese Option wird ignoriert, wenn \fBwhich\fP als Root ausgeführt wird. .TP \fB\-\-tty\-only\fP stoppt die Ausführung der auf diese Option folgenden Optionen, wenn die Ausgabe kein Terminal ist. .TP \fB\-\-version,\-v,\-V\fP schreibt Versionsinformationen in die Standardausgabe und beendet das Programm erfolgreich. .TP \fB\-\-help\fP schreibt Informationen zur Verwendung in die Standardausgabe und beendet das Programm erfolgreich. .SH RÜCKGABEWERT \fBwhich\fP gibt die Anzahl der fehlgeschlagenen Argumente zurück, oder \-1, wenn kein \fIProgrammname\fP angegeben wurde. .SH BEISPIEL Es ist zu empfehlen, dass Sie für \fBwhich\fP einen Alias (C\-Shell) oder eine Shell\-Funktion (Bourne\-Shell) folgendermaßen hinzufügen: [ba]sh: .in +5 .nf .na which () { (alias; declare \-f) | /usr/bin/which \-\-tty\-only \-\-read\-alias \-\-read\-functions \-\-show\-tilde \-\-show\-dot "$@" } export \-f which .in -5 .ad .fi [t]csh: .in +5 .nf .na alias which \(cqalias | /usr/bin/which \-\-tty\-only \-\-read\-alias \-\-show\-dot \-\-show\-tilde\(cq .in -5 .ad .fi Mit dem folgenden Befehl werden die lesbaren Verzeichnisse ~/ und ./ ausgegeben, wenn Sie ihn an einer Eingabeaufforderung eingeben, während bei Verwendung in einem Skript der vollständige Pfad ausgegeben wird: .in +5 .nf .na > which q2 ~/bin/q2 > echo $(which q2) /home/carlo/bin/q2 .in -5 .ad .fi .SH FEHLER Das \fBHOME\fP\-Verzeichnis wird aus dem Inhalt der Umgebungsvariable \fBHOME\fP ermittelt, was zum Programmabbruch führt, falls diese nicht existiert. \fBwhich\fP betrachtet zwei an sich gleiche Verzeichnisse als unterschiedlich, falls eines der Verzeichnisse einen Pfad mit einem symbolischen Link enthält. .SH AUTOR .br .MT carlo@gnu.org Carlo Wood .ME .SH "SIEHE AUCH" \fBbash\fP(1) .PP .SH ÜBERSETZUNG Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Mario Blättermann erstellt. .PP Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die .UR https://www.gnu.org/licenses/gpl-3.0.html GNU General Public License Version 3 .UE oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. Es wird KEINE HAFTUNG übernommen. .PP Wenn Sie Fehler in der Übersetzung dieser Handbuchseite finden, schicken Sie bitte eine E-Mail an die .MT debian-l10n-german@lists.debian.org Mailingliste der Übersetzer .ME .