.\" -*- coding: UTF-8 -*- '\" t .\"******************************************************************* .\" .\" This file was generated with po4a. Translate the source file. .\" .\"******************************************************************* .TH SYSTEMD\-INHIBIT 1 "" "systemd 260.2" systemd\-inhibit .ie \n(.g .ds Aq \(aq .el .ds Aq ' .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * Define some portability stuff .\" ----------------------------------------------------------------- .\" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ .\" http://bugs.debian.org/507673 .\" http://lists.gnu.org/archive/html/groff/2009-02/msg00013.html .\" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * set default formatting .\" ----------------------------------------------------------------- .\" disable hyphenation .nh .\" disable justification (adjust text to left margin only) .ad l .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * MAIN CONTENT STARTS HERE * .\" ----------------------------------------------------------------- .SH BEZEICHNUNG systemd\-inhibit \- Ein Programm mit gesetzter Unterdrückungssperre ausführen .SH ÜBERSICHT .HP \w'\fBsystemd\-inhibit\fR\ 'u \fBsystemd\-inhibit\fP [\fIOPTIONEN\fP…] [\fIBEFEHL\fP] [\fIARGUMENTE\fP…] .HP \w'\fBsystemd\-inhibit\fR\ 'u \fBsystemd\-inhibit\fP [\fIOPTIONEN\fP…] [\fB\-\-list\fP] .SH BESCHREIBUNG .PP \fBsystemd\-inhibit\fP kann zum Ausführen eines Programms verwandt werden, während die Herunterfahr\-, Schlaf\- oder Leerlauf\-Unterdrückungssperre gesetzt ist\&. Die Sperre wird vor der Ausführung des angegebenen Befehls erlangt und danach wieder freigegeben\&. .PP Unterdrückungssperren können zum Blocken oder Verzögern von Anfragen des Benutzer zum Systemschlaf und Herunterfahren sowie zur automatischen Leerlaufhandhabung des Betriebssystems verwandt werden\&. Dies ist nützlich, um Systemsuspendierungen zu vermeiden, während optische Platten bespielt werden oder ähnliche Aktionen stattfinden, die nicht unterbrochen werden sollten\&. .PP Für weitere Informationen siehe die \m[blue]\fBUnterdrückungssperren\fP\m[]\&\s-2\u[1]\d\s+2\&. .SH OPTIONEN .PP Die folgenden Optionen werden verstanden: .PP \fB\-\-what=\fP .RS 4 Akzeptiert eine Doppelpunkt\-getrennte Liste von einer oder mehrerer zu unterdrückenden Aktionen: »shutdown«, »sleep«, »idle«, »handle\-power\-key«, »handle\-reboot\-key«, »handle\-suspend\-key«, »handle\-hibernate\-key«, »handle\-lid\-switch« zum Unterdrücken von Neustart/Ausschalten/Halten/Kexec/weichem Neustart, Supendierung/Ruhen, der automatischen Leerlauferkennung bzw\&. dem maschinennahen Umgang mit der Einschalt\-/Neustart\-/Schlaftaste und dem Deckelschalter\&. Falls er fehlt, ist die Vorgabe »idle:sleep:shutdown«\&. .RE .PP \fB\-\-who=\fP .RS 4 Akzeptiert eine kurze, menschenlesbare beschreibende Zeichenkette für das Programm, das diese Sperre setzt\&. Falls nicht angegeben ist, ist die Vorgabe die Befehlszeilenzeichenkette\&. .RE .PP \fB\-\-why=\fP .RS 4 Akzeptiert eine kurze, menschenlesbare beschreibende Zeichenkette für den Grund für das Setzen der Sperre\&. Standardmäßig »Unknown reason«\&. .RE .PP \fB\-\-mode=\fP .RS 4 Akzeptiert entweder »block«, »delay« oder »block\-weak« und beschreibt, wie die Sperre angewandt wird\&. Falls (die Vorgabe) »block« verwandt wird, verhindert die Sperre jede der angeforderten Aktionen ohne Zeitbeschränkung und nur privilegierte Benutzer dürfen sie außer Kraft setzen\&. Der Unterdrückungssperrentyp »block\-weak« ähnelt »block«, wird aber bei Aktionen, die von privilegierten Clients oder solchen, die dem Benutzer gehören, dem auch die Unterdrückungssperre gehört, nicht durchgesetzt\&. Falls »delay« verwandt wird, kann die Sperre nur die angeforderten Aktionen für eine begrenzte Zeit verzögern\&. Falls die Zeit abläuft, wird die Sperre ignoriert und die Aktion ausgeführt\&. Die Zeitbeschränkung kann in \fBlogind.conf\fP(5) angegeben werden\&. Beachten Sie, dass »delay« nur für »sleep« und »shutdown« verfügbar ist\&. .RE .PP \fB\-\-list\fP .RS 4 Listet alle aktiven Unterdrückungssperren auf, statt welche zu erlangen\&. Dies kann mittels \fB\-\-what=\fP, \fB\-\-who=\fP, \fB\-\-why=\fP oder \fB\-\-mode=\fP gefiltert werden\&. .RE .PP \fB\-\-no\-ask\-password\fP .RS 4 Befragt den Benutzer nicht für Authentifizierung für privilegierte Aktionen\&. .RE .PP \fB\-\-no\-pager\fP .RS 4 Leitet die Ausgabe nicht an ein Textanzeigeprogramm weiter\&. .RE .PP \fB\-\-no\-legend\fP .RS 4 Gibt die Legende nicht aus, d\&.h\&. die Spaltenköpfe und die Fußzeile mit Hinweisen\&. .RE .PP \fB\-\-json=\fP\fIMODUS\fP .RS 4 Zeigt die Ausgabe als JSON formatiert\&. Erwartet entweder »short« (für die kürzest mögliche Ausgabe ohne unnötigen Leerraum oder Zeilenumbrüche), »pretty« (für eine schönere Version der gleichen Ausgabe, mit Einzügen und Zeilenumbrüchen) oder »off« (um die JSON\-Ausgabe auszuschalten, was die Vorgabe ist)\&. .RE .PP \fB\-h\fP, \fB\-\-help\fP .RS 4 Zeigt einen kurzen Hilfetext an und beendet das Programm\&. .RE .PP \fB\-\-version\fP .RS 4 Zeigt eine kurze Versionszeichenkette an und beendet das Programm\&. .RE .SH EXIT\-STATUS .PP Liefert den Exit\-Status des ausgeführten Programms zurück\&. .SH BEISPIEL .sp .if n \{\ .RS 4 .\} .nf # systemd\-inhibit wodim foobar\&.iso .fi .if n \{\ .RE .\} .PP Dies brennt das ISO\-Image foobar\&.iso mittels \fBwodim\fP(1) auf eine CD und verhindert dabei den Systemschlaf, das Systemherunterfahren und den Leerlauf\&. .SH UMGEBUNGSVARIABLEN .PP \fI$SYSTEMD_LOG_LEVEL\fP .RS 4 Die maximale Protokollierstufe für ausgegebene Meldungen (Meldungen mit einer höheren Protokollierstufe, d\&.h\&. weniger wichtige, werden unterdrückt)\&. Akzeptiert eine Kommata\-getrennte Liste von Werten\&. Ein Wert kann einer der folgenden sein (in Reihenfolge absteigender Bedeutung): \fBemerg\fP, \fBalert\fP, \fBcrit\fP, \fBerr\fP, \fBwarning\fP, \fBnotice\fP, \fBinfo\fP, \fBdebug\fP oder eine Ganzzahl im Bereich 0…7\&. Siehe \fBsyslog\fP(3) für weitere Informationen\&. Jedem Wert kann optional eine Zeichenkette aus \fBconsole\fP, \fBsyslog\fP, \fBkmsg\fP oder \fBjournal\fP gefolgt von einem Doppelpunkt vorangestellt werden, um die maximale Protokollierstufe für dieses spezielle Protokollierziel zu setzen (d\&.h\&. \fBSYSTEMD_LOG_LEVEL=debug,console:info\fP legt fest, dass auf der Stufe »debug« protokolliert werden soll, außer beim Protokollieren auf die Konsole, die auf Stufe »info« erfolgen soll)\&. Beachten Sie, dass die globale maximale Protokollierstufe Priorität gegenüber jeder zielbezogenen maximalen Protokollierstufe hat\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_LOG_COLOR\fP .RS 4 Ein logischer Wert\&. Falls true, werden auf das TTY geschriebene Nachrichten gemäß ihrer Priorität eingefärbt\&. .sp Diese Einstellung ist nur nützlich, falls die Nachrichten direkt auf das Terminal geschrieben werden, da \fBjournalctl\fP(1) und andere Werkzeuge, die Protokolle anzeigen, selbständig Nachrichten gemäß ihrer Protokollierungsstufe einfärben\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_LOG_TIME\fP .RS 4 Ein logischer Wert\&. Falls true, wird den Protokollnachrichten der Konsole ein Zeitstempel vorangestellt\&. .sp Diese Einstellung ist nur nützlich, falls die Nachrichten direkt auf das Terminal oder in eine Datei geschrieben werden, da \fBjournalctl\fP(1) und andere Werkzeuge, die Protokolle anzeigen, selbständig Zeitstempel basierend auf ihren Metadaten den Nachrichten anhängen\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_LOG_LOCATION\fP .RS 4 Ein logischer Wert\&. Falls true, wird den Protokollnachrichten ein Dateiname und eine Zeilenummer in dem Quellcode, aus dem die Nachrichten stammen, vorangestellt\&. .sp Beachten Sie, dass der Protokollierort sowieso oft als Metadaten zu den Journal\-Einträgen angehängt ist\&. Die Aufnahme in den Nachrichtentext kann bei der Fehlersuche in Programmen dennoch praktisch sein\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_LOG_TID\fP .RS 4 Ein logischer Wert\&. Falls true, wird den Nachrichten die aktuelle numerische Thread\-Kennung (TID) vorangestellt\&. .sp Beachten Sie, dass diese Informationen sowieso als Metadaten an Journal\-Einträge angehängt wird\&. Die Aufnahme direkt im Nachrichtentext kann aber trotzdem bei der Fehlersuche in Programmen praktisch sein\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_LOG_TARGET\fP .RS 4 Das Ziel für Protokolliernachrichten\&. Entweder \fBconsole\fP (auf das angehängte TTY protokollieren), \fBconsole\-prefixed\fP (auf das angehängte TTY protokollieren, aber die Protokollierstufe und »Einrichtung« voranstellen, siehe \fBsyslog\fP(3)), \fBkmsg\fP (in den zirkulären Kernel\-Protokollpuffer protokollieren), \fBjournal\fP (in das Journal protokollieren), \fBjournal\-or\-kmsg\fP (in das Journal protokollieren, falls verfügbar, und andernfalls nach Kmsg), \fBauto\fP (das geeignete Protokollierziel automatisch ermitteln, die Vorgabe) oder \fBnull\fP (die Protokollierung deaktivieren)\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_LOG_RATELIMIT_KMSG\fP .RS 4 Ob Kmsg ratenlimitiert werden soll oder nicht\&. Akzeptiert einen logischen Wert\&. Standardmäßig »true«\&. Falls deaktiviert, wird Systemd die nach Kmsg geschriebenen Meldungen nicht ratenlimitieren\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_PAGER\fP, \fI$PAGER\fP .RS 4 Zu verwendendes Textanzeigeprogramm, wenn \fB\-\-no\-pager\fP nicht angegeben ist\&. Falls gesetzt, wird \fI$SYSTEMD_PAGER\fP verwandt, andernfalls \fI$PAGER\fP\&. setzt \fI$PAGER\fP außer Kraft\&. Falls weder \fI$SYSTEMD_PAGER\fP noch \fI$PAGER\fP gesetzt sind, wird eine Reihe wohlbekannter Implementierungen von Textanzeigeprogrammen der Reihe nach ausprobiert, einschließlich \fBless\fP(1) und \fBmore\fP(1), bis eines gefunden wird\&. Falls keine Implementierung eines Textanzeigeprogramms gefunden wird, wird keines aufgerufen\&. Setzen dieser Umgebungsvariablen auf die leere Zeichenkette oder den Wert »cat« ist äquivalent zur Übergabe von \fB\-\-no\-pager\fP\&. .sp Beachten Sie: Falls \fI$SYSTEMD_PAGERSECURE\fP nicht gesetzt ist, können \fI$SYSTEMD_PAGER\fP und \fI$PAGER\fP nur zum Deaktivieren des Seitenanzeigeprogramms (mit »cat« oder »«) verwandt werden und werden ansonsten ignoriert\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_LESS\fP .RS 4 Setzt die an \fBless\fP übergebenen Optionen (standardmäßig »FRSXMK«) außer Kraft\&. .sp Benutzer könnten insbesondere zwei Optionen ändern wollen: .PP \fBK\fP .RS 4 Diese Option weist das Textanzeigeprogramm an, sich sofort beim Druck von Strg\-C zu beenden\&. Um \fBless\fP die Handhabung von Strg\-C selbst zum Umschalten auf die Eingabeaufforderung zu erlauben, setzen Sie diese Option zurück\&. .sp Falls der Wert von \fI$SYSTEMD_LESS\fP kein »K« enthält und \fBless\fP das aufgerufene Textanzeigeprogramm ist, wird Strg+C durch das Programm ignoriert und muss durch das Textanzeigeprogramm selbst gehandhabt werden\&. .RE .PP \fBX\fP .RS 4 Diese Option weist das Textanzeigeprogramm an, keine Termcap\-Initialisierungs\- und \-Deinitalisierungszeichenketten an das Terminal zu senden\&. Dies ist standardmäßig gesetzt, damit die Darstellung von Befehlen selbst nach dem Beenden des Textanzeigeprogramms sichtbar bleibt\&. Allerdings stehen dadurch einige Funktionen des Textanzeigeprogramms nicht zur Verfügung; insbesondere ist das Scrollen in der Ausgabe mit der Maus nicht möglich\&. .RE .sp Beachten Sie, dass das Setzen der regulären Umgebungsvariablen \fI$LESS\fP keine Auswirkungen auf die Ausführung von \fBless\fP(1) durch \fBsystemd\fP(1)\-Werkzeuge hat\&. .sp Siehe \fBless\fP(1) für weitere Ausführungen\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_LESSCHARSET\fP .RS 4 Setzt den an \fBless\fP zu übergebenden Zeichensatz (standardmäßig »utf\-8«, falls das aufrufende Terminal als UTF\-8\-kompatibel erkannt wurde) außer Kraft\&. .sp Beachten Sie, dass das Setzen der regulären Umgebungsvariablen \fI$LESSCHARSET\fP keine Auswirkungen auf die Ausführungen von \fBless\fP(1) durch \fBsystemd\fP(1)\-Werkzeuge hat\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_PAGERSECURE\fP .RS 4 Typische Seitenanzeigeprogramme wie \fBless\fP(1) unterstützen nebem dem seitenweisen Anzeigen (d\&.h\&. dem Durchlaufen der Ausgabe) das Öffnen von oder Schreiben in andere Dateien und die Ausführung von beliebigen Shell\-Befehlen\&. Werden Befehle mit erhöhten Berechtigungen, beispielsweise unter \fBsudo\fP(8) oder \fBpkexec\fP(1), aufgerufen, wird das Seitenanzeigeprogramm zur Sicherheitsgrenze\&. Es muss darauf geachtet werden, dass nur Programme mit streng begrenzter Funktionalität als Seitenanzeigeprogramm verwandt werden und unerwünschte interaktive Funktionalitäten wie das Öffnen oder Erstellen von neuen Dateien oder das Starten von Subprozessen nicht erlaubt sind\&. Der »Sichere Modus« für das Seitenanzeigeprogramm kann wie nachfolgend beschrieben aktiviert werden, \fIfalls das Seitenanzeigeprogramm dies unterstützt\fP (die meisten Seitenanzeigeprogramme sind nicht so geschrieben, dass sie dies berücksichtigen)\&. Es wird empfohlen, den »Sicheren Modus« explizit zu aktivieren oder das Seitenanzeigeprogramm komplett mittels \fB\-\-no\-pager\fP oder \fIPAGER=cat\fP zu deaktivieren, wenn nicht vertrauenswürdigen Benutzern die Ausführung von Programmen mit erhöhten Privilegien erlaubt wird\&. .sp Diese Option akzeptiert ein logisches Argument\&. Ist es auf »true« gesetzt, wird der »Sichere Modus« des Seitenanzeigeprogramms aktiviert\&. Im »Sicheren Modus« wird \fBLESSSECURE=1\fP beim Aufruf des Seitenanzeigeprogramms gesetzt\&. Dies weist das Seiteanzeigeprogramm an, Befehle zum Öffnen oder Erstellen von neuen Dateien sowie das Starten von Subprozessen zu deaktivieren\&. Derzeit ist nur von \fBless\fP(1) bekannt, dass es diese Variable versteht und den »Sicheren Modus« implementiert\&. .sp Ist diese Variable auf »false« gesetzt, unterliegt das Seitenanzeigeprogramm keinen Beschränkungen\&. Setzen auf \fISYSTEMD_PAGERSECURE=0\fP oder das Beibehalten der Variable von der geerbten Umgebung könnte den Benutzern die Ausführung beliebiger Befehle erlauben\&. .sp Ist \fI$SYSTEMD_PAGERSECURE\fP nicht gesetzt, versuchen die Systemd\-Werkzeuge automatisch herauszufinden, ob der »Sicheren Modus« aktiviert werden soll und ob das Seitenanzeigeprogramm dies unterstützt\&. Der »Sichere Modus« wird aktiviert, falls die effektive UID nicht mit der UID des Eigentümers der Anmeldesitzung übereinstimmt, siehe \fBgeteuid\fP(2) und \fBsd_pid_get_owner_uid\fP(3), oder wenn die Ausführung unter Werkzeugen wie \fBsudo\fP(8) oder ähnlichem erfolgt (\fI$SUDO_UID\fP ist gesetzt \&\s-2\u[2]\d\s+2)\&. In diesen Fällen wird \fISYSTEMD_PAGERSECURE=1\fP gesetzt und Seitenanzeigeprogramme, von denen nicht bekannt ist, dass sie den »Sicheren Modus« unterstützen, werden überhaupt nicht verwandt\&. Beachten Sie, dass diese automatische Erkennung nur die typischsten Mechanismen zur Erlangung von Privilegien abdeckt und dem Komfort dient\&. Es wird empfohlen, explizit \fI$SYSTEMD_PAGERSECURE\fP zu setzen oder das Seitenanzeigeprogramm zu deaktivieren\&. .sp Beachten Sie, dass auch \fI$SYSTEMD_PAGERSECURE\fP gesetzt sein muss, damit die Variablen \fI$SYSTEMD_PAGER\fP oder \fI$PAGER\fP (außer zum Deaktivieren des Seitenanzeigeprogramms) berücksichtigt werden\&. .RE .PP \fI$SYSTEMD_COLORS\fP .RS 4 Akzeptiert ein logisches Argument oder einen besonderen Wert\&. Standardmäßig (nicht gesetzt) werden \fBsystemd\fP und zugehörige Hilfswerkzeuge in ihrer Ausgabe Farben verwenden, falls dies möglich ist\&. Falls \fI$COLORTERM\fP auf »truecolor« oder »24bit« gesetzt ist, werden 24\-bit\-Farben aktiviert, ansonsten 256 Farben, außer wenn \fI$NO_COLOR\fP gesetzt ist oder \fI$TERM\fP anzeigt, dass Farben deaktiviert sind\&. .PP \fBtrue\fP .RS 4 Identisch zu nicht gesetzt, außer dass \fI$NO_COLOR\fP ignoriert wird\&. .RE .PP \fBfalse\fP .RS 4 Die Ausgabe erfolgt monochrom\&. .RE .PP »16«, »256«, »24bit« .RS 4 Verwendet immer die 16, 256 bzw. 24\-bit\-ANSI\-Basisfarben\&. .RE .PP »auto\-16«, »auto\-256«, »auto\-24bit« .RS 4 Verwendet die angegebene Menge an Farben, abhängig von \fI$TERM\fP und womit die Konsole verbunden ist\&. .RE .RE .PP \fI$SYSTEMD_URLIFY\fP .RS 4 Dies muss ein logischer Wert sein\&. Er steuert, ob anklickbare Links für Terminal\-Emulatoren, die dies unterstützen, erstellt werden sollen\&. Dies kann angegeben werden, um die Entscheidung, die \fBsystemd\fP basierend auf \fI$TERM\fP und anderen Bedingungen trifft, außer Kraft zu setzen\&. .RE .SH "SIEHE AUCH" .PP \fBsystemd\fP(1), \fBlogind.conf\fP(5) .SH ANMERKUNGEN .IP " 1." 4 Unterdrückungssperren .RS 4 \%https://systemd.io/INHIBITOR_LOCKS .RE .IP " 2." 4 Es wird für andere Werkzeuge empfohlen, \fI$SUDO_UID\fP geeignet zu setzen und zu überprüfen und es als allgemeine Schnittstelle zu behandeln. .PP .SH ÜBERSETZUNG Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Helge Kreutzmann erstellt. .PP Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die .UR https://www.gnu.org/licenses/gpl-3.0.html GNU General Public License Version 3 .UE oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. Es wird KEINE HAFTUNG übernommen. .PP Wenn Sie Fehler in der Übersetzung dieser Handbuchseite finden, schicken Sie bitte eine E-Mail an die .MT debian-l10n-german@lists.debian.org Mailingliste der Übersetzer .ME .