.\" -*- coding: UTF-8 -*- '\" t .\"******************************************************************* .\" .\" This file was generated with po4a. Translate the source file. .\" .\"******************************************************************* .TH SYSTEMD\-DEBUG\-GENERATOR 8 "" "systemd 260.2" systemd\-debug\-generator .ie \n(.g .ds Aq \(aq .el .ds Aq ' .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * Define some portability stuff .\" ----------------------------------------------------------------- .\" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ .\" http://bugs.debian.org/507673 .\" http://lists.gnu.org/archive/html/groff/2009-02/msg00013.html .\" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * set default formatting .\" ----------------------------------------------------------------- .\" disable hyphenation .nh .\" disable justification (adjust text to left margin only) .ad l .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * MAIN CONTENT STARTS HERE * .\" ----------------------------------------------------------------- .SH BEZEICHNUNG systemd\-debug\-generator \- Generator für die Aktivierung einer Laufzeit\-Fehlersuch\-Shell und der Maskierung bestimmter Units beim Systemstart .SH ÜBERSICHT .PP /usr/lib/systemd/system\-generators/systemd\-debug\-generator .SH BESCHREIBUNG .PP \fBsystemd\-debug\-generator\fP ist ein Generator, der bestimmte Fehlersuchfunktionalität bereitstellt\&. .PP \fBsystemd\-debug\-generator\fP implementiert \fBsystemd.generator\fP(7)\&. .SH KERNEL\-BEFEHLSZEILE .PP \fBsystemd\-debug\-generator\fP versteht die folgenden Kernelbefehlszeilenparameter: .PP \fIsystemd\&.mask=\fP, \fIrd\&.systemd\&.mask=\fP .RS 4 Diese Optionen akzeptieren den Unit\-Namen als Argument\&. Die angegebene Unit wird zur Laufzeit maskiert (d\&.h\&. für diese Sitzung \(en vom Systemstart bis zum Herunterfahren), ähnlich des Effekts des Befehls \fBmask\fP von \fBsystemctl\fP(1)\&. Dies ist nützlich, um zur Fehlersuche des Systemstarts beim Systemstart bestimmte Units aus der anfänglichen Systemstart\-Transaktion zu entfernen\&. Kann mehr als einmal angegeben werden\&. Ist der Option »rd\&.« vorangestellt, dann wird sie in der Initrd berücksichtigt, während die Optionen ohne dieses Präfix nur auf dem Hauptsystem berücksichtigt werden\&. .sp Hinzugefügt in Version 215\&. .RE .PP \fIsystemd\&.wants=\fP, \fIrd\&.systemd\&.wants=\fP .RS 4 Diese Optionen akzeptieren einen Unit\-Namen als Argument\&. Ein Start\-Auftrag für diese Unit wird zur anfänglichen Transaktion hinzugefügt\&. Dies ist nützlich, um eine oder mehrere zusätzliche Units beim Systemstart hinzuzufügen\&. Kann mehr als einmal angegeben werden\&. Ist der Option »rd\&.« vorangestellt, dann wird sie in der Initrd berücksichtigt, während die Optionen ohne dieses Präfix nur auf dem Hauptsystem berücksichtigt werden\&. .sp Hinzugefügt in Version 215\&. .RE .PP \fIsystemd\&.debug_shell\fP, \fIrd\&.systemd\&.debug_shell\fP, \fIsystemd\&.default_debug_tty=\fP, \fIrd\&.systemd\&.default_debug_tty=\fP .RS 4 Falls die Option \fBsystemd\&.debug_shell\fP oder \fBrd\&.systemd\&.debug_shell\fP angegeben ist, wird der Fehlersuch\-Dienst »debug\-shell\&.service« in die Systemstarttransaktion hineingezogen und es wird eine Fehlersuch\-Shell während der frühen Systemstartphase öffnen\&. Standardmäßig wird /dev/tty9 verwandt, aber es kann auch ein bestimmter TTY gesetzt werden, mit oder ohne /dev/ am Anfang\&. Um das zu verwendende TTY zu setzen, ohne eine Debug\-Shell zu aktivieren, kann die Option \fBsystemd\&.default_debug_tty=\fP verwandt werden, die auch ein TTY mit oder ohne /dev/ am Anfang akzeptiert\&. Beachten Sie, dass die Shell auch dauerhaft eingeschaltet werden kann, indem sie mit dem Befehl \fBenable\fP von \fBsystemctl\fP(1) aktiviert wird\&. Ist der Option »rd\&.« vorangestellt, dann wird sie in der Initrd berücksichtigt, während die Optionen ohne dieses Präfix nur auf dem Hauptsystem berücksichtigt werden\&. .sp Hinzugefügt in Version 215\&. .RE .PP \fIsystemd\&.break=\fP, \fIrd\&.systemd\&.break=\fP .RS 4 Akzeptiert entweder \fBpre\-udev\fP, \fBpre\-basic\fP, \fBpre\-mount\fP oder \fBpre\-switch\-root\fP (die Vorgabe für die Option »rd\&.«)\&. Sie akzeptiert auch mehrere, durch Kommata (»,«) getrennte Werte\&. Diese Optionen erlauben das Pausieren des Systemstartprozesses an einem bestimmten Punkt und dort eine Fehlersuch\-Shell zu öffnen\&. Nach dem Beenden dieser Shell wird das System mit dem Systemstart fortfahren\&. Wird der Option »rd« vorangestellt, dann wird sie nur in der Initrd berücksichtigt, während die Variante ohne Präfix nur im Hauptsystem berücksichtigt wird\&. .sp .it 1 an-trap .nr an-no-space-flag 1 .nr an-break-flag 1 .br \fBTabelle\ \&1.\ \&Verfügbare Unterbrechungspunkte\fP .TS allbox tab(:); lB lB lB lB. T{ Unterbrechungspunkt T}:T{ Beschreibung T}:T{ Kann in der Initrd verwandt werden T}:T{ Kann im Hauptsystem verwandt werden T} .T& l l l l l l l l l l l l l l l l. T{ \fBpre\-udev\fP T}:T{ Vor der Verarbeitung von Kernel\-Uevents, d\&.h\&. bevor systemd\-udevd\&.service startet\&. T}:T{ ✓ T}:T{ ✓ T} T{ \fBpre\-basic\fP T}:T{ Vor dem Verlassen des frühen Systemstarts und bevor reguläre Dienste starten, d\&.h\&. bevor basic\&.target erreicht wird\&. T}:T{ ✓ T}:T{ ✓ T} T{ \fBpre\-mount\fP T}:T{ Bevor das Wurzeldateisystem eingehängt wird, d\&.h\&. bevor sysroot\&.mount startet\&. T}:T{ ✓ T}:T{ ✗ T} T{ \fBpre\-switch\-root\fP T}:T{ Vor dem Umschalten von der Initrd in die echte Wurzel\&. T}:T{ ✓ T}:T{ ✗ T} .TE .sp 1 Hinzugefügt in Version 258\&. .RE .SH SYSTEMZUGANGSBERECHTIGUNGEN .PP \fIsystemd\&.extra\-unit\&.*\fP .RS 4 Credentials mit »systemd\&.extra\-unit\&.« am Anfang können zusätzliche Units festlegen, die zum endgültigen System hinzugefügt werden können\&. Beachten Sie, dass diese zusätzlichen Units zu sowohl der Initrd als auch dem endgültigen System hinzugefügt werden\&. \fIConditionPathExists=!/etc/initrd\-release\fP kann verwandt werden um sicherzustellen, dass die Unit bedingt in der Initrd ausgeschlossen wird\&. Beachten Sie, dass dies auch zum Maskieren von Units verwandt werden kann, indem einfach ein leerer Wert angegeben wird\&. .sp Hinzugefügt in Version 256\&. .RE .PP \fIsystemd\&.unit\-dropin\&.*\fP .RS 4 Zugangsberechtigungen mit »systemd\&.unit\-dropin\&.« am Anfang können zusätzliche Ergänzungen für die entsprechenden Units im endgültigen System hinzufügen\&. Jeder Zugangsberechtigung muss der vollständige Unit\-Name, einschließlich der Unit\-Erweiterung, angehängt werden\&. Ihre Inhalte müssen eine gültige Unit\-Ergänzungsdatei sein\&. Optional darf dem Unit\-Namen »~«, gefolgt von dem Ergänzungsnamen ohne die Endung »\&.conf« folgen\&. Falls nicht angegeben, wird der Name der erstellten Ergänzung »50\-credential\&.conf« sein\&. Beachten Sie, dass diese zusätzlichen Ergänzungen zu sowohl der Initrd als auch dem endgültigen System hinzugefügt werden\&. .sp Hinzugefügt in Version 256\&. .RE .SH "SIEHE AUCH" .PP \fBsystemd\fP(1), \fBsystemctl\fP(1), \fBkernel\-command\-line\fP(7), \fBsystemd.system\-credentials\fP(7), \fBbootup\fP(7) .PP .SH ÜBERSETZUNG Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Helge Kreutzmann erstellt. .PP Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die .UR https://www.gnu.org/licenses/gpl-3.0.html GNU General Public License Version 3 .UE oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. Es wird KEINE HAFTUNG übernommen. .PP Wenn Sie Fehler in der Übersetzung dieser Handbuchseite finden, schicken Sie bitte eine E-Mail an die .MT debian-l10n-german@lists.debian.org Mailingliste der Übersetzer .ME .