.\" -*- coding: UTF-8 -*- '\" t .\"******************************************************************* .\" .\" This file was generated with po4a. Translate the source file. .\" .\"******************************************************************* .TH HOSTNAMECTL 1 "" "systemd 260.2" hostnamectl .ie \n(.g .ds Aq \(aq .el .ds Aq ' .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * Define some portability stuff .\" ----------------------------------------------------------------- .\" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ .\" http://bugs.debian.org/507673 .\" http://lists.gnu.org/archive/html/groff/2009-02/msg00013.html .\" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * set default formatting .\" ----------------------------------------------------------------- .\" disable hyphenation .nh .\" disable justification (adjust text to left margin only) .ad l .\" ----------------------------------------------------------------- .\" * MAIN CONTENT STARTS HERE * .\" ----------------------------------------------------------------- .SH BEZEICHNUNG hostnamectl \- Steuert den Rechnernamen des Systems .SH ÜBERSICHT .HP \w'\fBhostnamectl\fR\ 'u \fBhostnamectl\fP [OPTIONEN…] {BEFEHL} .SH BESCHREIBUNG .PP \fBhostnamectl\fP kann zur Abfrage und Änderung des Rechnernamens des Systems und zugehöriger Einstellungen verwandt werden\&. .PP \fBsystemd\-hostnamed.service\fP(8) und dieses Werkzeug unterscheiden drei verschiedene Rechnernamen: den hochrangigen »schönen« Rechnernamen, der alle Arten von besonderen Zeichen enthalten darf (z\&.B\&. »Lennarts Laptop«), den »statischen« Rechnernamen, der der benutzerkonfigurierte Rechnername ist (z\&.B\&. »lennarts\-laptop«) und den flüchtigen Rechnernamen, der ein aus der Netzwerkkonfiguration empfangener Rückfallwert ist (z\&.B\&. »node12345678«)\&. Falls ein statischer Rechnername auf einen gültigen Wert gesetzt wird, dann wird der flüchtige Rechnername nicht verwandt\&. .PP Beachten Sie, dass der schöne Rechnername wenige Einschränkungen bezüglich der verwandten Zeichen und Länge hat, während der statische und der flüchtige Rechnername auf die normalerweise in Internet\-Domain\-Namen verwandten Zeichen und eine maximalen Länge von 64 Zeichen (Letzteres ist eine Linux\-Beschränkung) beschränkt ist\&. .PP Verwenden Sie \fBsystemd\-firstboot\fP(1), um den Systemrechnernamen für eingehängte (aber nicht gestartete) Systemabbilder zu initialisieren\&. .SH BEFEHLE .PP Die folgenden Befehle werden verstanden: .PP \fBstatus\fP .RS 4 Zeigt den Systemrechnernamen und zugehörige Informationen\&. Falls kein Befehl angegeben ist, ist dies die implizite Vorgabe\&. .sp Hinzugefügt in Version 195\&. .RE .PP \fBhostname\fP [\fINAME\fP] .RS 4 Falls kein Argument angegeben ist, wird der Rechnername ausgegeben\&. Falls ein optionales Argument \fINAME\fP bereitgestellt wird, dann ändert der Befehl den Rechnernamen des Systems auf \fINAME\fP\&. Standardmäßig wird dies den schönen, den statischen und den flüchtigen Rechnernamen gleichermaßen ändern, wird allerdings einer oder mehrere aus \fB\-\-static\fP, \fB\-\-transient\fP, \fB\-\-pretty\fP verwandt, werden nur die ausgewählten Rechnernamen verwandt\&. Falls der schöne Rechnername gesetzt wird, und auch der statische und flüchtige, wird der angegebene Rechnername im Hinblick auf den verwandten Zeichensatz vereinfacht, bevor letztere aktualisiert werden\&. Dies erfolgt durch Entfernung von Sonder\- und Leerzeichen\&. Dies stellt sicher, dass der schöne und der statische Rechnernamen stets eng miteinander verbunden sind und gleichzeitig den Gültigkeitsregeln des bestimmten Namens gefolgt wird\&. Diese Vereinfachung der Rechnernamenzeichenkette erfolgt nicht, falls nur der flüchtige und/oder statische Rechnername gesetzt werden und der schöne Rechnername unverändert bleibt\&. .sp Der statische und flüchtige Rechnername muss jeweils ein freistehender DNS\-Wert (eine Zeichenkette, die aus 7\-Bit\-ASCII\-Zeichen in Kleinschreibung ohne Leerzeichen und Punkte besteht und auf das für DNS\-Domainnamen\-Kennzeichner erlaubte Format beschränkt ist) oder eine Abfolge von solchen Werten, getrennt durch einzelne Punkte, die einen gültigen DNS\-FQDN bilden, sein\&. Der Rechnername darf maximal 64 Zeichen lang sein, da dies die Linux\-Begrenzung ist (DNS erlaubt längere Namen). .sp Falls das Fragezeichen »?« in dem Rechnernamen auftaucht, wird es automatisch durch ein hexadezimales Zeichen ersetzt, das bei der Anwendung aus \fBmachine\-id\fP(5) sicher und deterministisch durch kryptographisches Hashing abgeleitet wird\&. Beispiel: »foobar\-????\-????« wird automatisch zu »foobar\-92a9\-061c« oder ähnlich expandiert, abhängig von der lokalen Maschinenkennung\&. .sp Hinzugefügt in Version 249\&. .RE .PP \fBicon\-name\fP [\fINAME\fP] .RS 4 Falls kein Argument angegeben ist, wird der Icon\-Name des Systems ausgegeben\&. Falls ein optionales Argument \fINAME\fP bereitgestellt wird, dann ändert der Befehl den Icon\-Name auf \fINAME\fP\&. Der Icon\-Name wird von einigen graphischen Anwendungen zur Visualisierung des Rechners verwandt\&. Der Icon\-Name sollte der \m[blue]\fBIcon\-Namensspezifikation\fP\m[]\&\s-2\u[1]\d\s+2 folgen\&. .sp Hinzugefügt in Version 249\&. .RE .PP \fBchassis\fP [\fITYP\fP] .RS 4 Falls kein Argument angegeben ist, wird die Bauform ausgegeben\&. Falls ein optionales Argument \fITyp\fP bereitgestellt wird, dann ändert der Befehl die Bauform auf \fITYP\fP\&. Die Bauform wird von einigen graphischen Anwendungen zur Visualisierung des Rechners oder zur Veränderung der Benutzerinteraktion verwandt\&. Derzeit sind die folgenden Bauformen definiert: »desktop«, »laptop«, »convertible«, »server«, »tablet«, »handset«, »watch«, »embedded«, sowie die besonderen Bauformen »vm« und »container« für virtualisierte Systeme, die keiner physisches Bauform direkt zugeordnet werden können\&. .sp Hinzugefügt in Version 249\&. .RE .PP \fBdeployment\fP [\fIUMGEBUNG\fP] .RS 4 Falls kein Argument angegeben ist, wird die Einsatzumgebungsbeschreibung ausgegeben\&. Falls ein optionales Argument \fIUMGEBUNG\fP bereitgestellt wird, dann ändert der Befehl die Einsatzumgebungsbeschreibung auf \fIUMGEBUNG\fP\&. Das Argument \fIUMGEBUNG\fP muss ein einzelnes Wort ohne Steuerzeichen sein\&. Es wird eines der Folgenden empfohlen: »development«, »integration«, »staging«, »production«\&. .sp Hinzugefügt in Version 249\&. .RE .PP \fBlocation\fP [\fISTANDORT\fP] .RS 4 Falls kein Argument angegeben ist, wird die Standortzeichenkette des Systems ausgegeben\&. Falls ein optionales Argument \fISTANDORT\fP bereitgestellt wird, dann ändert der Befehl die Standortzeichenkette für das System auf \fISTANDORT\fP\&. Das Argument \fISTANDORT\fP sollte eine menschenlesbare, formlose Zeichenkette sein, die den physischen Standort des Systems beschreibt, falls dieser bekannt und zutreffend ist\&. Das kann so generisch wie »Berlin, Deutschland« oder so spezifisch wie »Linkes Regal, 2. Ebene« sein\&. .sp Hinzugefügt in Version 249\&. .RE .SH OPTIONEN .PP Die folgenden Optionen werden verstanden: .PP \fB\-\-static\fP, \fB\-\-transient\fP, \fB\-\-pretty\fP .RS 4 Falls \fBstatus\fP aufgerufen wird (oder kein expliziter Befehl angegeben wird) und einer dieser Schalter angegeben ist, wird \fBhostnamectl\fP einfach diesen ausgewählten Rechnernamen ausgeben\&. .sp Wird er mit \fBhostname\fP verwandt, werden nur die ausgewählten Rechnernamen aktualisiert\&. Wird mehr als einer dieser Schalter angegeben, werden alle angegebenen Rechnernamen aktualisiert\&. .sp Hinzugefügt in Version 195\&. .RE .PP \fB\-H\fP, \fB\-\-host=\fP .RS 4 Führt die Aktion aus der Ferne aus\&. Geben Sie den Rechnernamen oder einen Benutzernamen und Rechnernamen (getrennt durch »@«) an, zu dem verbunden werden soll\&. Dem Rechnernamen darf optional ein Port, auf dem SSH auf Anfragen wartet, getrennt durch »:« und dann ein Container\-Name, abgetrennt durch »/«, folgen, womit direkt zu einem bestimmten Container auf dem angegebenen Rechner verbunden wird\&. Dies verwendet SSH, um mit der Maschinen\-Verwalterinstanz auf dem Rechner in der Ferne zu kommunizieren\&. Container\-Namen dürfen mit \fBmachinectl \-H \fP\fIRECHNER\fP aufgezählt werden\&. Setzen Sie IPv6\-Adressen in Klammern\&. .RE .PP \fB\-M\fP, \fB\-\-machine=\fP .RS 4 Führt die Aktion in einem lokalen Container aus\&. Geben Sie den Namen des Containers an, zu dem verbunden werden soll\&. Optional kann diesem ein Benutzername, abgetrennt durch ein »@«\-Zeichen, als der verbunden werden soll, vorangestellt werden\&. Falls die besondere Zeichenkette »\&.host« anstelle des Container\-Names verwandt wird, wird eine Verbindung zu dem lokalen System aufgebaut (das ist nützlich, um sich zu dem Benutzerbus eines bestimmten Benutzers zu verbinden: »\-\-user \-\-machine=lennart@\&.host«\&. Falls die »@«\-Syntax nicht verwandt wird, wird die Verbindung als Benutzer »root« vorgenommen\&. Falls die »@«\-Syntax verwandt wird, kann entweder die linke oder die rechte Seite fortgelassen werden (aber nicht beide)\&. In diesem Fall wird der lokale Benutzername und »\&.host« angenommen\&. .RE .PP \fB\-\-no\-ask\-password\fP .RS 4 Befragt den Benutzer nicht für Authentifizierung für privilegierte Aktionen\&. .RE .PP \fB\-h\fP, \fB\-\-help\fP .RS 4 Zeigt einen kurzen Hilfetext an und beendet das Programm\&. .RE .PP \fB\-\-version\fP .RS 4 Zeigt eine kurze Versionszeichenkette an und beendet das Programm\&. .RE .PP \fB\-\-json=\fP\fIMODUS\fP .RS 4 Zeigt die Ausgabe als JSON formatiert\&. Erwartet entweder »short« (für die kürzest mögliche Ausgabe ohne unnötigen Leerraum oder Zeilenumbrüche), »pretty« (für eine schönere Version der gleichen Ausgabe, mit Einzügen und Zeilenumbrüchen) oder »off« (um die JSON\-Ausgabe auszuschalten, was die Vorgabe ist)\&. .RE .PP \fB\-j\fP .RS 4 Äquivalent zu \fB\-\-json=pretty\fP bei der Ausführung in einem Terminal, ansonsten \fB\-\-json=short\fP\&. .RE .SH EXIT\-STATUS .PP Bei Erfolg wird 0 zurückgegeben, anderenfalls ein Fehlercode ungleich Null\&. .SH "SIEHE AUCH" .PP \fBsystemd\fP(1), \fBhostname\fP(1), \fBhostname\fP(5), \fBmachine\-info\fP(5), \fBsystemctl\fP(1), \fBsystemd\-hostnamed.service\fP(8), \fBsystemd\-firstboot\fP(1) .SH ANMERKUNGEN .IP " 1." 4 Icon\-Benennungsspezifikation .RS 4 \%https://specifications.freedesktop.org/icon\-naming/latest .RE .PP .SH ÜBERSETZUNG Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Helge Kreutzmann erstellt. .PP Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die .UR https://www.gnu.org/licenses/gpl-3.0.html GNU General Public License Version 3 .UE oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. 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